Gedanken des Herzens…

 

 

Manchmal frage ich mich, was das Ganze soll. Warum wollen wir so oft das, was wir nicht haben und schätzen nicht das, was uns geschenkt wurde. Manchmal mache ich meinem Sohn ein Geschenk, dass er nicht zu schätzen weiß – ein Spielzeug, das leider nicht gerade aktuell ist oder nicht die richtige Farbe. Wenn ich sein enttäuschtes Gesicht sehe, stürmen eine Menge Emotionen in mir. Einerseits bin ich traurig, dass ich nicht die gewünschte Freude erzeugt habe, andererseits bin ich traurig, dass er undankbar zu sein scheint. Keine dieser Emotionen macht mich glücklich. Im Gegenteil. In meinem Fall kann es wirklich sein, dass ich das eine oder andere mal nicht das Richtige schenke, weil ich nicht die neusten Trends kenne. Bei Gott ist es aber anders. Er weiß mit Sicherheit was dran ist. Er macht immer die richtigen Geschenke. Warum ist es oft so schwierig, Ihm dann zu vertrauen und das Geschenk dankbar anzunehmen, ohne auf das zu schauen, was die andere hat oder nicht hat? Warum fällt es uns so schwer das zu genießen, was wir haben? 

Egal welche guten Argumente wir finden würden, um das zu erklären, warum das Grass des Nachbars immer grüner zu sein scheint…ist es vielleicht an der Zeit unser Blick nach oben zu richten und Gott dafür zu danken, dass er uns genau das gibt, was für uns aktuell das Beste ist.

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.